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She's a Lady

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Yes, She's a Lady. Diesen bemerkenswerten Namen trug das Boot, mit dem wir heute in Paihia einen Segeltörn unternahmen. Die morgendlichen Regenschauer, durch welche wir unseren Bootsausflug bereits gefährdet sahen, fanden glücklicherweise kurz nach unserem Aufbruch ein Ende und über den restlichen Tag war uns klarer Himmel und purer Sonnenschein vergönnt. Auf dem Weg vorbei an den uns bereits sehr gut bekannten Inseln der Bay of Islands und zur atemberaubenden Stingray Bay fingen wir auch einen kleinen King Fish, den wir allerdings aufgrund seines Alters zurück ins Meer entließen. Nach diesem Erlebnis hat Melissa urplötzlich das Interesse am Hochseefischen verloren.  In der Bay gingen wir ein wenig wandern und schwimmen, bevor wir zum Lunch im Schatten dösten und den Erzählungen unseres Kapitäns lauschten. Auf dem Rückweg haben wir uns dann ordentlich Sonnenbrand geholt...weshalb es ratsam ist, in der Nachmittagssonne nicht an Deck einzuschlafen.  ...

How to (not) row a boat

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Gestern sind wir eine Runde Kayak gefahren. Einmal im Wasser sind wir schnell auf einen gemeinsamen Rhythmus gekommen und konnten an einer nahen Insel anlegen. Ich bin auf die grandiose Idee gekommen schwimmen zu gehen (dumm, weil kalt und nasse Klamotten). Die folgende Herausforderung war es, das Kayak sicher wieder ins Wasser zu bringen... impossible. Den guten Rat unseres Kayak Vermieters Dan, auf einen ruhigen Moment der Wellen zu warten, ignorierten wir ganz gekonnt.  Kaum abgelegt, wurden wir dann von eben diesen wieder zurück getrieben. Ach ja und eine erwischte unsere Rucksäcke mit voller Breitseite. Glücklicherweise kamen wir nass doch sicher zum Strand zurück und haben eine lustige Erinnerung mehr zu verbuchen. Heute wurde es dann Zeit, sich von Paihia zu verabschieden. Es stimmt mich recht traurig, denn die Bay of Islands ist sehr schön und wir haben uns langsam in den Ort und unser Hostel eingewöhnt. Doch Abschied gehört ebenso zum Backpacker Lifestyle...

Einfach mal ein bisschen fliegen

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Nach meiner außergewöhnlichen Affinität fürs Sandboarden entdeckte ich heute mein Faible für luftige Höhen bei einer Runde Parasailing. Überraschenderweise war ich keineswegs nervös oder ängstlich; selbst das schwankende Boot beunruhigte mich mehr als 365m über dem Meer zu schweben. Die Sonne schien, der Himmel war klar und eine ordentliche Brise wehte; auch das Wetter war uns wohlgesonnen. Ehe wir uns versahen, hingen wir am Gleitschirm und stiegen in die Höhe. Ein Wahnsinnsgefühl.   7. November 2017

Nordwärts

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Nach einigen Diskussionen und ausreichend Zeit zum Nachdenken haben wir entschieden, unsere Gruppe für eine Weile aufzuteilen. Susi ist auf der Suche nach einem Auto, mit dem sie zukünftig campen kann und Melissa und ich haben einen Buspass gebucht. Heute haben wir ausgecheckt und sind nach Paihia in den Norden gefahren. Unser Busfahrer war wirklich sehr geschwätzig, doch es war auch recht informativ. Auf dem Weg in die Bay of Islands sind wir am McKinney vorbeigekommen, einem 800 Jahre alten Kauri Baum. Der war ziemlich gewaltig und faszinierend. Wenn Kauris von Pilzen oder ähnlichen Schädlingen befallen werden, schälen sie einfach ihre oberste Rindschicht ab. Dabei "bluten" sie auch ein Harz aus. Der größte Harzballen, der je gefunden wurde, war etwa so groß wie ein Rugbyball und diente als Vorlage für die Idee von Jurassic Park. nett to know: Sam Neill, der Hauptdarsteller, ist ebenfalls ein Kiwi. Der größte Kauri Baum heißt Tāne Mahuta ("Lord of the forest...