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37h

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Ich hätte nicht gedacht, dass wir es je nach Opotiki zurück schaffen würden... Nachdem wir gestern Abend 19.00 Uhr in den Bus gestiegen waren, fuhren wir bis heute morgen 6.00 durch nach Auckland. An richtigen Schlaf war war während der 11stündigen Fahrt natürlich nicht zu denken. Von Auckland aus nahmen wir 8.00 den nächsten Bus nach Tauranga. Wie wir da so an der Haltestelle saßen und warteten, fühlte ich mich ein wenig wie am Tag unserer Ankunft...und seltsamerweise so, als würde ich gleich ins Flugzeug nach Hause steigen.  Jeder, der übrigens dieser irren Route auf der Karte gefolgt ist und sich fragt, wieso wir diesen monströsen und unnötigen Schlenker nach oben vollführten, dem sei gesagt, es gab einfach keine Direktverbindung zwischen Wellington und Tauranga geschweige denn Opotiki. Schließlich in Tauranga angekommen, sattelten wir unsere lächerlich großen Rucksäcke auf und fuhren mit dem Linienbus nach Papamoa. Von dort aus trampten wir in sengender Hitze erst nach ...

Bald ist Nikolausabend da...

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Ja, der Nikolaus kommt auch nach Neuseeland... zumindest in unser kleines Hostel. Und absolut passend zum Anlass haben wir gemeinsam einen Pizzaabend veranstaltet.  Zugleich haben wir uns nach knappen zwei Wochen Arbeit nun entscheiden zu kündigen. Nicht etwa aus Willensschwäche, sondern um mit zwei Freunden aus unserem Hostel weiterzureisen.  Susi verbleibt die letzte Arbeitswoche bevor die Thinning Zeit vorüber ist und die Backpacker Meuten auf den Kiwiplantagen ausgedient haben in Opotiki, um etwas mehr Geld für ihr neues Auto anzusparen. In 14 Tagen kehren wir nach unserem Road Trip zu ihr zurück.  Bis dahin haben wir die Chance, verpasste Ziele auf der Nordinsel nachträglich doch noch aufzusuchen und endlich mal wieder ein wenig zu Campen. Dann habe ich den Schlafsack ja doch nicht umsonst mitgebracht... 08. Dezember 2017 

work, work, work

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Seit Montag sind wir im Thinning Team. Zuvor haben wir noch einen kurzen Einblick in die sogenannte Nursery, in der wir die Jungpflanzen wässerten und stabilisierten und den Bereich der Pollination, also in die manuelle Bestäubung der weiblichen Kiwiblüten erhalten, in dem wir durch den Orchard liefen und in rasantem Tempo jede Blüte, die in unser Suchfeld rückte, mit einem Pollenmix besprühten. Beim Thinning geht es nun jedenfalls darum, überschüssige, fusionierte und missgebildete Kiwis auszusortieren und genug Platz zu schaffen, dass die restlichen zu voller Größe heranwachsen können. Viel kann man dabei eigentlich nicht falsch machen, nur zu wenige oder zu viele pflücken. Außerdem muss man die Früchtchen überaus behutsam anpacken, denn der kleinste Kratzer macht sie unverkäuflich und somit zur pick fruit. An sich ist die Arbeit also nicht kompliziert oder sonderlich schwer, allerdings spürt man nach Feierabend jeden Muskel und jede Sehne im Nacken. Dafür arbeiten wir den gan...

In der Weihnachtsbäckerei...

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Ja, wir leben noch. Am Mittwoch Morgen nach unserem überraschenden Zwischenstopp war Susis Auto wieder offiziell "fahrtüchtig". Wirklich repariert allerdings nicht: Da das Kühlsystem leckt (oder so ähnlich), überhitzt der Motor bergauf immer noch recht flott. Dann braucht er erst ein Stündchen Ruhe zum akklimatisieren. Daher wird sie ihren Sumsemann so gut wie möglich verkaufen und sich ein neues Auto suchen müssen. Jedenfalls hat es gereicht, um nach Opotiki zu kommen, wo wir seither wohnen und auf einer Kiwiplantage arbeiten. Unser putziges Einfamilienhostel teilen wir mit drei deutschen Jungs und einem französischen Pärchen. Am Donnerstag, unserem ersten Arbeitstag, waren wir mit Flower Picking beschäftigt. Dabei pflückten wir die männlichen Kiwiblüten, um an ihre Pollen für die manuelle Bestäubung der weiblichen Blüten zu gelangen, aus denen später die Kiwi Frucht wird. So weit die Theorie. Das war nun wirklich keine schweißtreibende Arbeit, aber anscheinend ...