Erste Eindrücke

16 Stunden im Flieger waren schon an sich nicht leicht zu bewältigen, und förderlich waren dabei ebenso wenig die vorherige dreistündige Wartezeit wie auch ein unglückliches Zusammentreffen einer Portion Butter mit meinen Reisedokumenten.
Wesentlich nervenaufreibender waren jedoch die ewige Pass- und Sicherheitskontrolle bei unserer Ankunft, die die illegale Einführung von Käsebrezeln und Müsliriegeln verhindern sollte. Völlig übermüdet stiegen wir dann in den Bus ein und an der falschen Haltestelle wieder aus und liefen 30 Minuten verirrt durch die Straßen, bevor wir unser Hostel fanden.
Das war etwa 09.00 Uhr morgens als wir dann erfuhren, dass wir erst ab 14.00 einchecken dürften. Wenigens unsere ungestümen Rucksäcke durften wir im Lagerraum abgeben. So saßen wir also heimatlos, stinkend und hungrig auf der Straße, doch das schöne Wetter konnte uns bedingt aufmuntern und wir verbrachten den Vormittag dösend im Albert Park.
Die Stadt unterscheidet sich nicht von anderen Großstädten, außer dass englisch gesprochen wird und die Tauben hier beispiellos dreist sind.
Das Hostel selbst ist....eben ein typisches Hostel, mit einer großen Gemeinschaftsküche, einer Waschkammer und Aufenthaltsräumen.
Wir schlafen zu 8 in einem Zimmer, in dem man die Fenster nicht öffnen kann. Die Gerüche und visuellen Eindrücke kann man sich an dieser Stelle lebhaft vorstellen.
Außerdem bleibt zu sagen, dass das Hostel zu 90% aus deutschen Besuchern besteht.
Von Kulturschock kann hier also nicht die Rede sein.

Es ist 20.00 Uhr Auckland Zeit und ich gönne mir gleich endlich eine gehörige Mütze Schlaf.
Pomarie (gute Nacht) und bis morgen


09. Oktober 2017

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